4. Oktober 2009 - 13:56 Gestern, am Tag der Deutschen Einheit wurde im Westfälischen wieder der Sparkassen Münsterland Giro gegeben, ein Tagesrennen für Radprofis. Wie schon in den vergangenen vier Jahren war die Motorradstaffel Köln mit am Start um die Strecke zu sichern und somit auch meine Wenigkeit auch zum vierten mal.
Ich will auch gar nicht mit großartigen Beschreibungen langweilen. Start war in Ahlen, das Ziel, wie immer, in Münster vor dem Schloss. Die Fahrt war ganz ok, mehr zu tun als letztes Jahr (Gottseidank) aber auch viel freie Fahrt, das Münsterland ist halt nicht so verwinkelt. Das Wetter war im Grunde auch in Ordnung, es hat nicht geregnet nur der Wind war lästig.
Neu war dieses Jahr mein GPS Tracker und somit kann ich dann jetzt statt mit Inhalten mit Statistik langweilen. Hier also mein Tag in Zahlen.
| Zeit |
km |
what? |
| 06:30 |
|
Wecker |
| 07:50 |
|
Abfahrt |
| 08:50 |
65 |
Treffen mit Kollegen in Köln, Franfurter Str. |
| 09:10 |
65 |
Weiterfahrt nach Ahlen |
| 10:40 |
199 |
Ankunft in Ahlen auf demMarktplatz |
| 12:24 |
0 |
Start des Rennens |
| 16:32 |
182 |
Für uns ist das Rennen zu Ende, die Radler müssen noch 5 Runden in Münster drehen. |
| 16:33 |
|
Einfall ins “VIP Zelt” |
| 18:10 |
0 |
Aufbruch zur Heimfahrt |
| 20:30 |
193 |
Ankunft zu Hause |
| 22:35 |
|
Tiefschlaf |
- Gefahrene km gesammt: 574
- Höchstgeschwindigkeit An-/Abreise: 177km/h
- Fahrzeit (Rennen): 3:05h
- Standzeit (Rennen) 1:03h
- Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen: 44 km/h
- Höchstgeschwindigkeit im Rennen: 162 km/h irgendwo auf der L586 zwischen Beckum und Wadersloh. Da es sich um eine abgesperrte Rennstrecke handelt mit vorne Polizei und hinten und ohne Gegenverkehr ist das durchaus legal und da wir beim Weg an die Spitze des Feldes ein Loch von bis zu fünf Minuten zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld zu überbrücken hatten auch legitim.
- Fahrzeit (total): Sieben Stunden
- Zeit in Motorradklamotten: 13 Stunden
1. Mai 2009 - 23:34 Heute, am Tag der Arbeit habe ich tatsächlich gearbeitet… in gewisser Weise jedenfalls. Nachdem wir gestern per Motorrad angereist waren, eine romantischen Nacht in einem Frankfurter Industriegebiet (Eschborn) verbrachten, haben wir heute mal wieder Radler durch um und über Frankfurt, den Taunus, den Feldberg usw. geführt bis in ein nigel nagel neues und unfertiges Geschäftsviertel (Friedberg). Abgesehen davon , daß der Start für einige Rennen hier und für andere dort war und der Transfer durch a) die bereits laufenden Rennen und b) die im meinem Navi noch nicht existierenden Neubaugebiete und Umgehungsstraßen nicht ganz unkompliziert war, war eigentlich alles wie immer, ich hatte die Junioren erwischt, d.h. nach 100km war es auch schon wieder vorbei. Highlight war sicher die schöne, freie, unbehinderte Fahrt auf der abgesperrten Strecke den Feldberg hinauf und hinab, ganz ohne Radler da es nun mal auf dem Abschnitt nichts abzusichern gab. kurz vor sechs hab ich mich dann auf den Weg gen Heimat, bzw. gen Blankenheim zum diesjährigen BMW K – Eifeltreffen gemacht was dazu führte, dass ich an einem Tag sowohl Taunus als auch die Eifel rund um den Nürburgring durchfahren durfte und ich muß sagen…
Die Eifel gefällt mir besser.
Die Fahrt von Frankfurt in die Eifel hat mich um eine zwar interessante aber nicht unbedingt angenehme Erfahrung bereichert, als es nämlich auf der Abfahrt vom Dernbacher Dreieck nach Koblenz auf der A48 plötzlich und räumlich sehr begrenzt wie aus Kübeln regnete, aber von vorne aus dem Rheintal einem die Sonne entgegen strahlte. Ergebnis: man sieht eigentlich gar nichts mehr vor Blendungen aus allen Ecken. Unschön auf so einer Autobahn.
K-Treffen geht morgen weiter mit ner kleinen Eifeltour, ‘s macht halt son Spaß! Seit heute feiert Lise übrigens Geburtstag, laut Fahrgestellnummer wurde sie im Mai 1984 in Berlin vom Band geschubst (was hab ich da eigentlich grade gemacht?) und morgen wird sie die 60.000km Marke überspringen, was sie eigentlich schon getan hat, nur leider fällt der Tacho und der km Zähler manchmal aus.
 Die Elite Fahrer bei der ersten Friedberg Durchfahrt*
* Normaler weise stehe ich da wo der MEnsch mit der roten Weste zu sehen ist. Meine ist Neongelb.
5. Oktober 2008 - 17:28  Berg
Nein, nein es geht nicht um Geld, jedenfalls nicht um viel. Den Tag der Einheit habe ich auf dem Motorrad im schönen Münsterland verbracht und es haben tatsächlich nur die Glocken geläutet. Geregnet hat es erst als ich abends dann auf dem Heimweg war. 170 Kilometer im Dunkeln und im Regen, immer den Rücklichtern vor einem hinterher, die Strecke interpolieren… ich hasse sowas. Dazu kam, daß es die Kilometer 400 bis 570 für den Tag waren. So war ich a) heilfroh und b) etwas erschöpft als ich dann heil zu Hause ankam.
Der Titel des Beitrags bezieht sich natürlich auf das Radrennen im Münsterland, die Abschiedsrundfahrt von Erik Zabel. Den hab ich auch tatsächlich ein paar mal überholt aber nicht bewusst wahrgenommen, wenn man da so durchs Radfahrerfeld manövriert hat man nicht unbedingt die Muße nach einzelnen Fahrern Ausschau zu halten. Es war wieder eine nette Veranstaltung, gutes Wetter, gut organisiert, die Strecke war gut ausgeschildert, es gab sehr viele örtliche Streckenposten und wir, als Sicherungsstaffel, brauchten nur selten einzugreifen. Wie gesagt ein schöner Tag auf dem Motorrad, bis auf den Heimweg aber da muß man durch.
13. September 2008 - 12:54 Sollte sich der eine oder die andere darüber wundern, daß ich dieses Jahr so wenig über gejagte Radfahrer schreibe… die Motorradstaffel entwickelt sich dieses Jahr für mich fast zum Totalausfall. Erst wird Rund um Köln im Schnee verweht, dann darf ich, während die Kollegen durch den Taunus kradeln, Frau de Mol bewundern und am Tag der Einheit statt der Flachheit des Münsterlandes, die…. also muß darf ich auch arbeiten. Aber ich beschwere mich ja gar nicht. Zum einen gibt es Feiertagszuschlag zum andern hält sich meine Motivation radelnde Apotheken zu begleiten dieses Jahr sowieso in gewissen Grenzen. Da trifft es sich doch gut, daß das einzige Rennen an dem ich dieses Jahr beteiligt war, das kleine sympathische Amateurrennen Köln-Schuld-Frechen war.
Nachtrag: Wider erwarten werde ich doch den Tag der Deutschen Einheit im schönen Münsterland verbringen in der Hoffnung das nur die Glocken läuten.
24. März 2008 - 09:43 Das erste mal in fünf Jahren Motorradstaffel Köln habe ich einen Einsatz abgebrochen, bzw. bin gar nicht erst zum Startpunkt von Rund um Köln an der Bay Arena in Leverkusen gefahren. Ich hab es zwar versucht und bin um 7:30 los gefahren, und die Straßen waren auch (noch) gar nicht so problematisch, aber die Sichtverhältnisse waren eine Katastrophe. Ständig das Visier von außen verschneit, von innen beschlagen. Das macht keinen Spaß. Dazu kommt: langsam nach Lev. rollen ist das eine aber nachher zwischen Radlern umherwuseln unter diesen Bedingungen? Nein danke. Es ist besser für alle Beteiligten. So bin ich dann nach 40 Kilometern Irrfahrt wieder zu Hause angekommen.
Trotzdem schade.
Nachtrag: (12:40) Mittlerweile sind alle Rennen offiziell abgesagt worden. Gut, dass ich mich nicht weiter gequält habe.
Noch ein Nachtrag: Die Webseite von Rund um Köln bzw. den dazu gehörigen Server hat es offenbar jetzt völlig nidergebrezelt. Ab Mittags gab es schon nur noch 500 Fehler (Server Error), jetzt ist es ganz seltsam. Vielleicht hat ja 1&1 den Stecker gezogen?
Nachnachtrag: Dienstag abend ist die Seite wieder da.
4. Mai 2006 - 14:02 Mensch jetzt hat die Saison doch grad erst angefangen und schon sind die drei Radrennveranstaltungen an denen die Motorradstaffel Köln teilnimmt vorbei.
Angefangen hatte es im März mit dem Klassiker Köln Schuld Frechen. Diesmal bin ich zum ersten mal die Profirunde über 194 km mitgefahren (jetzt wo ich weiß, daß meine KLEine das vom Verbrauch her hinbekommt) Es war zwar morgens bitter kalt, so minus 2°C aber so gegen Mittag hatte die Sonne durchaus schon sowas wie eine wärmende Kraft und es war den ganzen Tag trocken. Das Rennen selber war sehr entspannt, alles hat prima geklappt.
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12. März 2006 - 01:09 Sonntag, 12. März 2006, 10:03 Uhr
Heute in einer Woche soll ich mit meinen Kollegen das 2006er Rennen Köln Schuld Frechen “bewachen”. Draußen liegt seit gestern wieder Schnee, und ich bin dieses Jahr grade mal 25 Meter gefahren (vor dem Haus, nur um zu gucken obs überhaupt noch geht) Es ist ja nicht so, daß ich Angst habe das Motorradfahren verlernt zu haben, aber diese Radrennengeschischte ist nicht einfach nur Motorradfahren sondern ein bißchen komplexer und man sollte schon einigermaßen fit sein und “fest im Sattel sitzen”. Mal ganz abgesehen von der Vorstellung nach dem Winter direkt aus der Garage mal eben 300km durch die Eifel zu fahren ohne eine Chance eventuelle Fehlfunktionen des Motorrads rechtzeitig feststellen und ggf. beheben zu können. Ich würde also schon gerne spätestens Samstag mal ein bißchen rumcruisen. *seufz*
Wir brauchen übrigens noch Wetterfeste Mitstreiter. Bitte melden :)
10. März 2006 - 01:08 Das mit dem Glauben an und für sich und speziell an Gott will ich mal dahingestellt lassen, aber ums Wetter kümmert sich offenbar schon Jemand und eben dieser Jemand muß Radsportfan sein.
Wie anders wäre das letzte Wochenende zu erklären? Seit Wochen kalt und trübe bis einschließlich Freitag. Dann am Samstag der Lichtblick und Sonntag, pünktlich zum Start des Radrennens Köln – Schuld – Frechen ein Traum von Wetter. Blauer Himmel, kaum Wind und die Temperaturen waren zwar niedrig aber erträglich. Wie heißt es doch so schön: “Es gbt kein schlechtes Wetter nur falsch angezogene Leute!”. So war es denn eine große Freude die Horden von Radrennfahrern durch die Eifel zu geleiten, es hat auch alles prima geklappt, die Erlebnisse entsprachen in etwa denen die ich schon in anderen Berichten unter dieser Rubrik verfasst habe. Der einzige Unterschied für mich war, daß ich diesmal bei den Elitefahrern dabei war, der einzigen Gruppe die tatsächlich bis nach Schuld vordringt, eine kleine Schleife in Rheinland Pfalz dreht um dann wieder auf die (besser ausgebauten) Straßen NRWs zurück zu kommen. Somit waren diesmal für mich 192 km zurückzulegen, eine Strecke die meine KLEine ohne große Problem bewältigte.
23. März 2003 - 01:35 So…geschafft…
mein erster Einsatz im Zuge der Streckensicherung beim Radrennen ist ganz gut verlaufen, ich habe keine grösseren Unfälle verursacht und auch kaum Radler behindert. :)
(Ein Erlebnisbericht)
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