202

Nur für mein privates Archiv. Neue persönliche Höchstleistung für mittlerweile 26 Jahre altes Motorrad im quasi zwei Personenbetrieb mit, durch Lenkerumbau, versauter Aerodynamik auf dem Heimweg von Jährlicher Hollandwartung. (Aus dem GPS Log)

202 km/h

Kein Bruchstrich

Als Bruchstrichfahrer belächelt der etwas fiesere Fahrzeugführer die Besitzer von Autos oder Motorrädern mit Saisonkennzeichen. Sowas hab ich natürlich nicht und (nicht) nur um das zu beweisen bin ich letzten Sonntag, nachdem die Familie beschlossen hatte zu faulenzen aufgebrochen gen Westen, der Sonne entgegen. Naja fast. Wollen wollte ich eigentlich nach Vianden in Luxemburg, ich schrieb schon hier und dort darüber wie schön es da ist und wie idyllisch die Umgebung. Allerdings war ich ein bisschen zu spät los gefahren und so kam ich dann nach einigen Schlenkern und Wendungen durch Eifel und Ardennen. Einkaufen in Weiswampach (Kaffee und TUC mit Pfeffer mmmhhh!) gegen 17 Uhr in Dasburg an und zu dem Schluss, das mir die Weiterfahrt nach Vianden eine Heimfahrt in totaler Finsternis bescheren würde was ich gar nicht so mag.
So bin ich dann von Dasburg aus gen Osten gefahren, hab mich, trotz Navi ein bischen verfranzt, dann aber irgendwann auf die A60 gekommen und durch Belgien gen Heimat gefahren.

Lise bei Grüfflingen, Belgien

Lise bei Grüfflingen, Belgien

Folgende Erkenntnisse hatte ich nach 250km gewonnen

  • Auch wenn das Wetter OK ist, ist es Anfang November nicht richtig warm, keine Überraschung
  • Die Idee Jacke und Hose per Reißverschluss zu verbinden war nicht gut, was an meinen Proportionen liegen mag aber als ich diese Verbindung nach der Hälfte der Strecke löste konnte ich mich besser bewegen und auch tatsächlich befreiter fahren.
  • Nachts auf unbekannten und z.T echt miesen Landstraßen zu fahren ist nicht schön
  • Nachts auf unbekannten und z.T echt miesen Landstraßen zu fahren wenn das Visier zum Beschlagen neigt ist ganz und gar nicht schön
  • Das Navi in meinem Telefon ist schon nicht schlecht, hat aber auch so seine Macken bzw. Motorradunverträglichkeiten
  • Liese ist ein braves und zuverlässiges Motorrad

Renntag

Gestern, am Tag der Deutschen Einheit wurde im Westfälischen wieder der Sparkassen Münsterland Giro gegeben, ein Tagesrennen für Radprofis. Wie schon in den vergangenen vier Jahren war die Motorradstaffel Köln mit am Start um die Strecke zu sichern und somit auch meine Wenigkeit auch zum vierten mal.

Ich will auch gar nicht mit großartigen Beschreibungen langweilen. Start war in Ahlen, das Ziel, wie immer, in Münster vor dem Schloss. Die Fahrt war ganz ok, mehr zu tun als letztes Jahr (Gottseidank) aber auch viel freie Fahrt, das Münsterland ist halt nicht so verwinkelt. Das Wetter war im Grunde auch in Ordnung, es hat nicht geregnet nur der Wind war lästig.
Neu war dieses Jahr mein GPS Tracker und somit kann ich dann jetzt statt mit Inhalten mit Statistik langweilen. Hier also mein Tag in Zahlen.

Zeit km what?
06:30 Wecker
07:50 Abfahrt
08:50 65 Treffen mit Kollegen in Köln, Franfurter Str.
09:10 65 Weiterfahrt nach Ahlen
10:40 199 Ankunft in Ahlen auf demMarktplatz
12:24 0 Start des Rennens
16:32 182 Für uns ist das Rennen zu Ende, die Radler müssen noch 5 Runden in Münster drehen.
16:33 Einfall ins “VIP Zelt”
18:10 0 Aufbruch zur Heimfahrt
20:30 193 Ankunft zu Hause
22:35 Tiefschlaf
  • Gefahrene km gesammt: 574
  • Höchstgeschwindigkeit An-/Abreise: 177km/h
  • Fahrzeit (Rennen): 3:05h
  • Standzeit (Rennen) 1:03h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen: 44 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit im Rennen: 162 km/h irgendwo auf der L586 zwischen Beckum und Wadersloh. Da es sich um eine abgesperrte Rennstrecke handelt mit vorne Polizei und hinten und ohne Gegenverkehr ist das durchaus legal und da wir beim Weg an die Spitze des Feldes ein Loch von bis zu fünf Minuten zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld zu überbrücken hatten auch legitim.
  • Fahrzeit (total): Sieben Stunden
  • Zeit in Motorradklamotten: 13 Stunden

Das Ende der Gummikuhoptik

Liebe Boxerfahrer, nicht böse sein. Für Eure wunderbaren Motorräder älterer Bauart mag so eine vier in zwei Auspuffanlage ja super passen sein, für eine K ist sie, sagen wir mal… hmm…. also ich mags nicht.

vier in zwei

vier in zwei

Dazu kommen, neben der lästigen Poliererei an zwei Rohren auch so Kleinigkeiten wie die um ca 5 cm eingeschränkte Bodenfreiheit (die Rohre müssen ja unter dem Motor durch) und selbst ich hab es schon geschafft mit dem Krümmer in einer Kurve am Boden entlang zu kratzen.

K100 Auspuff, Bausatz

K100 Auspuff, Bausatz

Nun habe ich bei einem bekannten Auktionshaus eine Serienauspuffanlage für verhältnismäßig wenig Geld erstanden und wenn alles klappt sieht die dicke Lise bald so aus wie es sich gehört. Ok, ist dann nicht mehr so originell aber das ist mir wurscht. Ausserdem ist der “neue” nicht verchromt, sieht dann auch nicht mehr so sch***e aus wenn man ihn nicht ständig putzt und wer weiß ob der Doppelrohr Auspuff sich nicht doch auf die Leistung ausgewirkt hat.

More to come.

Kürzester Weg

Wenn man von einem Navigationsgerät verlangt einen auf dem kürzesten Weg durch die Eifel zu bringen allerdings unter Auslassung der A1, ist es kein Wunder wenn sowas dabei raus kommt:

Waldwege

Waldwege


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2. Mai, 60.000

60.000km, gerade eingefahren

60.000km, gerade eingefahren

Heute auf dem Weg zum K-Eiffeltreffen. Vier Kilometer später hat der Tacho (und der Kilometerzähler) dann den Dienst quittiert, auf dem Treffen wurde ein defekter Tachogeber diagnostiziert und in den nächsten Tagen bekomme ich aus der Schweiz von einem Forumskollegen ein Ersatzteil geschickt, gegen Porto. Noch kurz eine Rechnung, bietet sich grade an: Als ich die K Ende Mai 2007 anmeldete, hatte sie 43.084km auf der Uhr, macht ca. 17.000 Kilometer in 23 Monaten. Das auf drei Hinter- und zwei Vorderreifen und mit ständig steigender Freude.

Wer braucht schon einen Tacho?

Heute war übrigens für mich kein Motorradtag. Ich habs eigentlich schon auf dem Weg zum Treffen gemerkt. Ich fühl mich dann nicht so wohl, es passt irgendwie nicht und wenns schlimm wird fang ich an die K um die Kurven zu tragen. So ein Tag war heute. Den Versuch eine Eiffeltour unter der Führung eines fliegenden Holländers habe ich nach ein paar Kilometern, mehr oder weniger ständig an meiner heutigen persöhnlichen Leistungsgrenze aufgegeben und mich statt dessen mit einem Kollegen der Motorradstaffel am Nürburgring getroffen und am Brünnchen ein wenig Langstreckenrennen geguckt.

Am Brünnchen

Am Brünnchen

Dan wieder zum Treffen, noch ein bisschen über Ks quatschen und dann heim ins Bettchen. Auf dem Heimweg ging der Tacho übrigens wieder zumindest zeitweise.

Mein 1. Mai

Heute, am Tag der Arbeit habe ich tatsächlich gearbeitet… in gewisser Weise jedenfalls. Nachdem wir gestern per Motorrad angereist waren, eine romantischen Nacht in einem Frankfurter Industriegebiet (Eschborn) verbrachten, haben wir heute mal wieder Radler durch um und über Frankfurt, den Taunus, den Feldberg usw. geführt bis in ein nigel nagel neues und unfertiges Geschäftsviertel (Friedberg). Abgesehen davon , daß der Start für einige Rennen hier und für andere dort war und der Transfer durch a) die bereits laufenden Rennen und b) die im meinem Navi noch nicht existierenden Neubaugebiete und Umgehungsstraßen nicht ganz unkompliziert war, war eigentlich alles wie immer, ich hatte die Junioren erwischt, d.h. nach 100km war es auch schon wieder vorbei. Highlight war sicher die schöne, freie, unbehinderte Fahrt auf der abgesperrten Strecke den Feldberg hinauf und hinab, ganz ohne Radler da es nun mal auf dem Abschnitt nichts abzusichern gab. kurz vor sechs hab ich mich dann auf den Weg gen Heimat, bzw. gen Blankenheim zum diesjährigen BMW K – Eifeltreffen gemacht was dazu führte, dass ich an einem Tag sowohl Taunus als auch die Eifel rund um den Nürburgring durchfahren durfte und ich muß sagen…

Die Eifel gefällt mir besser.

Die Fahrt von Frankfurt in die Eifel hat mich um eine zwar interessante aber nicht unbedingt angenehme Erfahrung bereichert, als es nämlich auf der Abfahrt vom Dernbacher Dreieck nach Koblenz auf der A48 plötzlich und räumlich sehr begrenzt wie aus Kübeln regnete, aber von vorne aus dem Rheintal einem die Sonne entgegen strahlte. Ergebnis: man sieht eigentlich gar nichts mehr vor Blendungen aus allen Ecken. Unschön auf so einer Autobahn.

K-Treffen geht morgen weiter mit ner kleinen Eifeltour, ‘s macht halt son Spaß! Seit heute feiert Lise übrigens Geburtstag, laut Fahrgestellnummer wurde sie im Mai 1984 in Berlin vom Band geschubst (was hab ich da eigentlich grade gemacht?) und morgen wird sie die 60.000km Marke überspringen, was sie eigentlich schon getan hat, nur leider fällt der Tacho und der km Zähler manchmal aus.

Die Elite Fahrer bei der ersten Friedberg Durchfahrt

Die Elite Fahrer bei der ersten Friedberg Durchfahrt*

* Normaler weise stehe ich da wo der MEnsch mit der roten Weste zu sehen ist. Meine ist Neongelb.

Ostern 2009

Sonntag tagsüber: 200km Eifelrundfahrt, zum Warmwerden über Kalter Herberg
Abends:

OSterfeuer

Osterfeuer

Abends: Grillen, Quatschen, Holz verbrennen mit Nachbarn

Ostermontag:

Rund um Köln - Challenge 60

Rund um Köln - Challenge 60

Rund um Köln im Nebel (einfach dem Blaulicht nachfahren)

Wartung, Zweirad

Da fehlt doch was?

Da fehlt doch was?

Wir halten mal fest:
Kilometerstand: 58.000
1 neuer Hinterreifen, BT45
2 neue Gabelfedern, progressiv
Getriebe- und Kardanöl gewechselt
defekte Manschette am Getriebe ersetzt
Motor eingestellt
zurück nach Deutschland gefahren

zu kalt!

Es ist zu kalt zum Motorradfahren. Mir ist zu kalt dazu. Das mag jetzt auch daran liegen, dass ich am Rande einer Grippe umhertiegere so mit Schnusten und Hupfen, denkbar schlechte Voraussetzungen für das Führen eines motorisierten Zweirades aber was will man machen? Was will man machen wenn sich am Vortag der Anlasser von Auto A unter Absonderung fragwürdiger Geräusche selbst zerstört, zwischen Gebrauchtteilehandel und Hebebühne 40 Kilometer liegen und Auto B anderweitig im Einsatz ist? Gut, für den ersten Versuch stand Auto B noch zur Verfügung, leider gab es zwischen der schraubenden und der händlernden Partei eine ungenaue Absprache, so dass der vermeintlich passende Anlasser so gar nicht dem ausgebauten entsprach, was mir, völlig auf Botendienste reduziert, natürlich erst klar wurde als ich in die enttäuschten Augen des Schraubers blickte.
Also nochmal 80 Kilometer aber kein Auto. Bleibt die BMW. Seit fast zwei Monaten nicht mehr angerührt, ist sie natürlich auf den ersten Anlasserdruck angesprungen, so ein braves Teil.
War halt nur ein bißchen zu kalt.

Entfernte Verwandte

Entfernte Verwandte

Sparkassenrennen

Berg

Berg


Nein, nein es geht nicht um Geld, jedenfalls nicht um viel. Den Tag der Einheit habe ich auf dem Motorrad im schönen Münsterland verbracht und es haben tatsächlich nur die Glocken geläutet. Geregnet hat es erst als ich abends dann auf dem Heimweg war. 170 Kilometer im Dunkeln und im Regen, immer den Rücklichtern vor einem hinterher, die Strecke interpolieren… ich hasse sowas. Dazu kam, daß es die Kilometer 400 bis 570 für den Tag waren. So war ich a) heilfroh und b) etwas erschöpft als ich dann heil zu Hause ankam.
Der Titel des Beitrags bezieht sich natürlich auf das Radrennen im Münsterland, die Abschiedsrundfahrt von Erik Zabel. Den hab ich auch tatsächlich ein paar mal überholt aber nicht bewusst wahrgenommen, wenn man da so durchs Radfahrerfeld manövriert hat man nicht unbedingt die Muße nach einzelnen Fahrern Ausschau zu halten. Es war wieder eine nette Veranstaltung, gutes Wetter, gut organisiert, die Strecke war gut ausgeschildert, es gab sehr viele örtliche Streckenposten und wir, als Sicherungsstaffel, brauchten nur selten einzugreifen. Wie gesagt ein schöner Tag auf dem Motorrad, bis auf den Heimweg aber da muß man durch.

Radsport-News.com – Erik Zabel kündigt Rücktritt an

Erik Zabel hat in Varese seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der 38-Jährige wird sein letztes Rennen in Deutschland am 3. Oktober beim Münsterland-Giro in Münster bestreiten. (…)

Radsport-News.com – Profi-Radsport – Erik Zabel kündigt Rücktritt an.

Ich kann ihm ja im Vorbeifahren mal freundschaftlich auf die Schulter klopfen :)

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