richtiges fernsehen

Ich war arbeiten, (Eingeweihte wissen, dass das im Augenblick nicht selbstverständlich ist) also eigentlich war ich noch nicht richtig arbeiten, ich hatte zwei “Mitlauftage”, wobei ich am zweiten Tag aber schon mal alles selbst gemacht habe was so anlag und zwar…. tadaaa beim

Allerdings, und das Bedauern bezieht sich nur auf die Entfernung, in Düsseldorf im dortigen Funkhaus. Immerhin von zu Hause aus 80 Kilometer entfernt. Ist aber nicht so schlimm, denn es macht Spaß, die Leute sind nett (sogar sehr) und es ist, verglichen mit den letzten Jahren meines beruflichen Schaffens wieder so richtig Fernsehen machen wie ich es mag. Diese beiden Tage haben mich tatsächlich für vieles entschädigt und mir den Glauben an den Job als Bildmischer, der ein wenig ramponiert war, wieder zurück gegeben.

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Nicht mehr lang

Mein lieber Kollege und Mit-Entsorgter hat das aktuelle Gefühl sehr schön zusammengefasst, brauch ich mir die Mühe nicht zu machen.

Aber mit jedem Mal werden die Verabschiedungen herzlicher, man drückt sich und nimmt sich in den Arm. Und jeder weiß da geht was zu ende das kommt nie Wieder

(Sinnfrei und Unwichtig)

Nun ist es ja für uns beide keine ganz neue Erfahrung einen Sender zu “verlieren”. Erst VOX, dann Viva… aber diesmal werden wir halt auch aussortiert… das ist neu und fühlt sich nicht gut an.

Der Bildmischer (Bimi)

Versuch einer Erklärung

Der, oder die Bildmischer/in sitzt in der Regie eines Fernsehstudios oder eines Übertragungswagens vor einem Bildmischpult mit erschreckend vielen Knöpfen, einer Monitorwand mit erschreckend vielen Monitoren und zwischen Leuten die erschreckend viel durcheinander reden…manchmal.

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Feueralarm

Screenshot#Gestern (Samstag, 23.11.2002) war bei VIVA im Mediapark wieder Pocher Tag, d.h. es wurden zwei Sendungen aufgezeichnet. Mitten in der Probe zur ersten Aufzeichnung ging plötzlich der Feueralarm los.

Dazu muss man wissen, dass die VIVA Studios im zweiten UG sind, und dass in den Technikräumen zum grossen Teil keine Sprinkleranlage ist, sonder diese im Brandfall mit Kohlendioxyd (CO2) geflutet werden. Sollten sich zum Zeitpunkt der CO2 Flutung Menschen in den Bereichen aufhalten, wären bedauerliche Kollateralschäden aufgrund dieser Art der Brandbekämpfung nicht auszuschliessen.
Das erklärt, das die Betroffenen im Alarmfall leicht zu beunruhigen sind.

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