Area 4

Ich wollte es nur nachtragen und das Foto weiter unten damit erläutern, schneller als vermutet oder auch erhofft erfolgte mein zweiter Einsatz beim Rockpalast. Diesmal ging es zum Area 4 Festival in Lüdinghausen. Drei Tage laute, harte Rockmusik, schnelle Schnitte und viel Staub.

Ich habe mich dabei mit einem hervorragenden WDR Kollegen abgewechselt und unter anderem mit Christian Wagner einen der Väter des Rockpalasts als Regisseur an meiner Seite gehabt. Das Kamerateam war großartig und die Stimmung, trotz langer Tage und kurzer Nächte ziemlich gut.

Das Biest lebt

Das Biest lebt

Auf meinem Mist gewachsen sind:
CJ Ramone, Zebrahead, Callejon, Broilers, Life of Agony und Antiflag
Ich bin nicht mit allen Arbeiten so ganz zufrieden aber das wäre ja auch unnatürlich. Bei den anderen Kapellen hab ich dann zum Teil die Videowall bestückt oder, wenn wir nicht aufgezeichnet haben auch mal für die Videowall an der Kamera gestanden.

N85-336

Hat sehr viel Spaß gemacht, mal gucken ob und wie es weiter geht.

Area 4 im Rockpalast

Sparen fängt unten an

Grade habe ich einen Anruf von einem meiner Arbeitgeber bekommen: “Schlechte Nachrichten, wir zahlen keinerlei Zuschläge mehr.” Auf Rückfrage warum hieß es dann, wegen der Standortfrage. In Berlin würden auch keine Zuschläge mehr bezahlt.

Gut, wir reden hier über Zuschläge bei Überstunden (im vorliegenden Fall ab der 11. Stunde(!), Nachtzuschläge ab 22:00Uhr und Sonn- und Feiertagszuschläge. Das macht absolut nicht so viel aus und ich kann mich auch kaum daran erinnern bei dieser Firma mal in die Zuschläge gekommen zu sein. Darum gehts aber auch nicht (nur)

Es geht darum, dass wieder ganz unten mit dem Sparen angefangen wird. Das Personal, die Leute die die ganze Arbeit machen, ohne die es die Show, Sendung, den Event gar nicht geben würde oder niemand sie im TV sehen könnte sind die finanzielle Knautschmasse.

Die Zeiten sind für Fernseharbeitgeber günstig: viele Leute, wenig Jobs.
Da nutzt man dann z.B. den Umzug eines Senders in dem man personalintensive Bereiche auslagert und den Leuten anbietet bei der Subfirma einen neuen Vertrag zu leicht veränderten Konditionen zu unterschreiben. Das sehen dann natürlich die anderen z.B. Fernsehsender und fragen sich warum sie denn mehr zahlen sollen und schwupps gehen die Tarife nach unten. Spesen gibts eh kaum noch, Catering auch nicht mehr und wenn dann gegen Bezahlung. Nicht mal etwas zu trinken gibt es umsonst, auch nicht bei stundenlanger körperlicher Arbeit bei 30°.
Alles nicht mehr wie früher.
Aber hinter jedem Mitarbeiter, egal ob fest oder frei stehen genug Leute die scharf auf den Job sind und die es auch für noch weniger Geld tun.

—-
Ich muss noch was nachtragen: natürlich weiß ich das das ganze a) nicht neu und b) nicht nur im TV Bereich so ist.

Geduld

In den letzten drei Tagen habe ich so zu sagen wieder ein neues Kapitel meines beruflichen Daseins aufgeschlagen, wenn auch nicht sehr weit, aber ich habe immerhin, als kurzfristig eingesprungener Ersatzman, zwei von 14 Konzerten auf dem Haldern Pop Festival geschnitten und dieses für den großen Ehrwürdigen Rockpalast. Ok, der Rockpalast ist vielleicht nicht mehr ganz so groß und Ehrwürdig wie er früher mal war, bevor Alan Bangs meinte seine wirklich tolle Stimme würde im deutschen Fernsehen genau so sexy rüber kommen wie im Englischen Millitärradio, trotzdem war es ein feines Erlebnis mit guter, sehr guter und auch, sagen wir mal interessanter Musik. Und natürlich mit Leuten die viel, schwer und trotzdem sehr gut gearbeitet haben, an der Seite einer Bimi Kollegin die ich schon lange kenne und schätze und die einen feinen Job abgeliefert hat und ich habe meiner Liste der “Dinge die ich mal geschnitten haben möchte” wieder ein Häkchen hinzufügen können. (Da wäre noch die Sport-Studio Uhr)

Jetzt kriegen wir den Bogen zur Überschrift, in eben solche Geduld werde ich mich nun fassen müssen, so bald werde ich da wohl nicht wieder ran kommen, dafür ist der Stab der festen Rockpalästler einfach zu groß, zu routiniert und zu gut, mit denen kann ich mich mit meinen Jahren von Musikschnittenthaltsamkeit im Moment kaum messen. Kann man bloß ohne Fernsehsender so schlecht üben…

Aber eben Geduld und dafür noch ein Bild vom Heimweg heute abend

Ballon

Ballon

Oh vergessen, Nachtrag: Ich habe den Mitschnitt von Noah and the Whale und von Andrew Bird zu verantworten (zumindest das was nicht nachbearbeitet wird), beides sagen wir mal streckenweise etwas sperrig abzubilden … oder so.

Nachtrag:
Mitschnitte auf der Rockpalast Webseite:
Noah and the Whale (leider nur zwei Titel)
Andrew Bird

Lydia zu Gast….

Die Nacht von Samstag auf Sonntag hab ich in den, um diese Uhrzeit total gemütlichen, Studios des WDR in Bocklemünd verbracht um mir selbige mit der zweiten langen “Was liest Du” Nacht um die Ohren zu hauen.
Das hat in der Tat viel mehr Spaß gemacht als zu erwarten war, immerhin waren wir nur alle halbe Stunde für 20 Minuten auf Sendung, aber eben diese waren doch immer wieder recht vergnüglich und interessant was natürlich zum einen Jürgen von der Lippe zu verdanken war, der auf seine Art eigentlich immer ein Fernseherlebnis ist, auf der anderen Seite aber auch Seinem Studiogast.
Lydia Herms, Leseratte, Buch- und alles mögliche Reporterin bei Sputnik, dem mdr Radioprogramm für die nicht mehr so ganz aber immer noch ziemlich jungen Hörer. Jedenfalls hat Lydia an Jürgens Seite eine sehr gute Figur gemacht hat und man hat ihr “das erste mal” nach spätestens 10 Minuten kaum noch angemerkt.

Ja und dann haben wir noch das Morgengrauen im, um diese Uhrzeit doch etwas gemütlicheren, Brauhaus em Keldenich verbracht und viel gequatscht über alles mögliche ausser Gott und der Welt.
War sehr, sehr nett.

[Lydia Herms hat bei Sputnik auch eine eigene Bücher-vorstellen-in-Web-Videos-Reihe "Lydias Lesestoff" in der sie Bücher an oft ungewöhnlichen Orten vorstellt. Sehr liebevoll und witzig dargeboten und produziert, einfach mal die Sputnik Seite danach durchstöbern, los jetzt!]

Belohnung

MoMa Tasse

MoMa Tasse

Kleine Belohnung für um 23:45 ans Telefon gehen und um 4:15 in Köln sein. Hat Spaß gemacht, wenn es auch anstrengend war, da ich nun mal den Vortag nicht wirklich darauf ausgerichtet hatte und es höchstens auf eine Stunde Schlaf gebracht habe. Meinem verunfallten Kollegen wünsche ich natürlich gute Besserung.

Ruhig hier?

01042009819 Stimmt, großartige Beiträge leiste ich im Moment nicht was daran liegen mag, dass ich im Moment, für meine Verhältnisse, viel zu arbeiten habe. Es begann ungefähr zu der Zeit vor knapp drei Wochen, als ich einen Hexenschuss (oder sowas, jedenfalls irgendwas mit “lumbal”) bekam und meine Ärztin mir Ruhe und Wärme empfahl. Dies war das Signal für meinen Disponenten mich einzudecken und zwar durchaus mit interessanten Jobs, die ich dann natürlich nicht wegen so einer läppischen Bewegungseinschränkung absagen wollte.
Neben diversen Terminen in Düsseldorf waren da zum ersten mal ein Job in Bocklemünd als DVE Bediener bei einer Sondersendung, dann Bimi im Ü-Wagen in Heinsberg bei Tiere suchen ein zu Hause und, grad im Moment, das ARD Morgenmagazin.

Letzteres hab ich heute zum ersten mal ganz alleine gemacht (nach 1 1/2 Tagen Mitlaufen) und es macht tatsächlich Spaß. Die Truppe ist sehr nett und funktioniert prima als Team, wobei auch der “wir sitzen alle in einem Frühaufsteher Boot” Faktor eine Rolle spielt, man ist als Bimi dreieinhalb Stunden relativ konzentriert on air bis auf Außenschalten oder die Tagesschau, da kann man sich dann mal ein Getränk oder Brötchen holen. Der einzige Wermutstropfen ist die Grundeinstellung meines Weckers für diese Woche: 2:25 Uhr. Das ist hart. Vor allem das Schlafen vorher fällt mir schwer, bin ich es doch eigentlich eher gewohnt um diese Zeit ins Bett zu gehen. Entsprechend K.O. komm ich dann um 10 nach Hause und falle erstmal auf die Couch.

Das oben erwähnte Problem mit dem Rücken hat mich auch davon abgehalten mit der K beim Radrennen Köln Schuld Frechen hinter den Rennradlerinnen herzufahren, bzw. sie ,die K, überhaupt erstmal in einen entsprechenden Zustand zu versetzen. (schon mal ohne Bücken ein Hinterrad ausgebaut?)

So langsam wird aber alles besser, das neue Hinterrad wartet auf den Einbau, nächste Woche fahr ich zu meinem K Schrauber nach Holland, dann kommt Rund um Köln, dann ist ein Sicherheitstraining geplant und dann mach ich mir mal Gedanken, wo dieses Jahr der Motorradkurzurlaub hin geht.

Ach ja, am Freitag gehen wir los und bewerben uns um eine Abwrackprämie, mit all den Konsequenzen die dazu gehören…. Es wird wieder einen Blitz vorne drauf haben, Ehrensache.

Konstante

Manche Dinge ändern sich nicht. Das ist beruhigend, zumindest meistens und für Menschen die nicht so scharf auf Veränderungen sind. Dummerweise gehören zu den änderungsresistentesten Umständen die negativen. Ich glaube es gibt ein Gesetz bei Murphy das besagt, dass man nicht positiv überrascht werden kann oder so.

Also bin ich es auch nicht.

Obwohl… neulich war ich kurz davor. Ein eifriger Disponent einer meiner Ex-Firmen rief mich an, beklagte einen kurzfristigen Personalnotstand und fragte ob ich nicht zwei Tage einspringen und den DVE bedienen könnte.
Ich hab mich erst ein bisschen geziert, dann habe ich angefangen die zwei Tage zu organisieren und schließlich zugesagt. Er wirkte sehr erleichtert, seine letzten Worte waren “…dann setz ich Dich mal auf die Stabliste”

Das war der Moment wo ich fast überrascht gewesen wäre…

Keine halbe Stunde später klingelt das Telefon und eine mir bekannte verdiente Mitarbeiterin derselben Firma, allerdings aus einer sagen wir mal kundenäheren Abteilung ruft mich an um sich zu entschuldigen und mir mitzuteilen, dass “der Kunde” doch an ein bestimmtes Team gewöhnt sei und doch eine andere Krankenvertretungslösung vorziehen würde “Du weißt doch XYZ und ZXY sind doch das Dreamteam an SG und DVE”
und so war ich wieder draußen und eben nicht überrascht.

Gottseidank.

Reine Freude

Ich muss mich doch mal wieder öffentlich freuen wie schön es sich z.B. an dieser Webseite arbeiten lässt wenn man eine vernünftige und flexible Arbeitsumgebung hat wie z.B. Ubuntu. Zum einen bietet einem natürlich Linux eine reichhaltige Palette an nützlichen Werkzeugen, zum anderen kann man sich das was man dann doch in Windows lieb gewonnen hat einfach in eine Virtualbox packen und gut ist.
Hier zum Beispiel:

TopStyle in der Box

TopStyle in der Box

Zwar kann man TopStyle auch unter Wine laufen lassen, aber da es zum Zwecke der Vorschau auf den Internetexplorer setzt, tut man sich in der Installation in der Virtualbox wesentlich leichter. Und einen Mausradklick weiter hab ich das zweite Desktoppaar mit Firefox und z.B. Firebug oder Bluefish. Mach echt Spaß.

Fehlleistung (meinerseits)

Letzten Samstag bin ich mit der K zur Arbeit nach Düsseldorf gefahren. Normalerweise mach ich das nicht so gerne da das 170 Kilometer fast nur Autobahn bedeutet (hin und zurück) plus die ganze Umzieherei und so. Am Sonntag wollte ich aber auf dem Weg dorthin in Hitdorf zu einem BMW Frühstück fahren um dann von dort gestärkt weiter in die Landeshauptstadt. Um der Hinfahrt (auch fast nur Autobahn) etwas schönes abzugewinnen bin ich in Köln Nord runter und dann zur Rheinfähre nach Langel gefahren (Navi sei dank) Von dort konnte ich dann das Ziel am anderen Ufer schon sehen. Was ich hingegen nicht sehen konnte, war die Fähre. “Die wird wohl heute und morgen repariert” sagte man mir dann. Tolle Strategie, ausgerechnet am Wochenende.

Also wieder zurück auf die Autobahn, über den Rhein und nur 16 Kilometer später stand dann am Ziel hatte noch zwanzig Minuten Zeit, genug für einen Kaffe und einen Smalltalk. Was ich dort allerdings nicht sah, waren andere Motorräder und schon gar keine Ks nur Taucher. Irgendwas läuft hier falsch, dachte ich mir und bin dann schon mal nach Düsseldorf gefahren und hab mich noch zwanzig Minuten vor dem Funkhaus in die Sonne gesetzt.

Abends bin ich dann die A61 nach Hause gefahren und ich muß sagen, auf den kurzen Stücken ohne Baustelle geht die K echt gut mit dem neuen Lenker.

Ich hab dann zu Hause mal geguckt wieso ich denn da alleine stand. Vielleicht fahr ich ja in drei Wochen nochmal mit der K zur Arbeit nach Düsseldorf, dann könnte ich nämlich auf dem Hinweg in Hitdorf zum BMW Frühstück fahren um von dort aus dann…. ist übrigens ein Sonntag

Betriebsfest

weitere Fotos von gekow

Das Schöne am Dasein als "Freiberufler*" ist die Möglichkeit an vielen verschiedenen Sommer- und ähnlichen Festen teilzunehmen und da zu stehen und sich zu sagen, ich arbeite zwar auch für Euch, aber ich muss nicht jeden Tag da hin latschen. Man verfolgt Gespräche darüber wie schlecht die Arbeitsbedingungen, wie doof die Vorgesetzten sind und denkt sich, was hab ich ein Glück.
Aber nüchtern betrachtet ist diese Form des Glücks und dieses  "nicht müssen" ein Euphemismus für "nicht gebraucht werden" bzw. "kein Job" und schließlich "keine Kohle". Dann fühlt man sich prompt wieder versetzt ans hintere Ende der Nahrungskette obwohl, dass sei der Fairnis halber gesagt, ich bisher noch einigermaßen durch komme aber es könnte natürlich besser sein. Dafür wiederum müsste ich ein besseres Talent zum Anbiedern haben.

Eigentlich hätte ich schon ganz gerne ein bisschen Pech, sagen wir eine halbe Stelle?

*Freiberufler: erfolgreiches Modell zum Abwälzen des wirtschaftlichen Risikos "Mitarbeiter" auf die kleinstmöglichen Schultern.

 

Zeitreise

Heute habe ich in der Landeshauptstadt mit einer Kollegin zusammengearbeitet mit der ich das letzte mal vor ungefähr 15 Jahren (!!!) in einer Regie gesessen habe. Es war ein anderer Sender, eine andere Stadt aber es war alles wieder wie damals. Sogar die fehlenden Beiträge und die Entscheidung 30 Sekunden vor dem Opener, welcher Beitrag an den Anfang geschoben wird weil er halt schon da ist… alles genau wie früher.
Aber dennoch hatten wir auch den gleichen Spaß wie früher. War schön.

MMC auf gutem Weg?

titel tv[1]

Zumindest liest sich der Artikel im Stadtanzeiger so. Oder wenigstens nicht mehr ganz so negativ. Ich drück mal die Daumen, mittelbar hänge ich da ja auch irgendwie dran, auch da durch:

Weitere Streichungen beim Personal seien ausgeschlossen, da die verbliebenen Beschäftigten an der Grenze der Belastbarkeit arbeiteten.

Na toll.

Kölner Stadtanzeiger: „Die MMC ist ein Dorado für Sanierer“
Wikipedia: MMC, El Dorado

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