Zugegeben…

… es gibt wertvollere Inhalte die man per TV vermitteln kann, aber andererseits gibt es sicher auch viel unangenehmere Arbeitsumgebungen.

Fernsehcamp

Also 2 (ein Update)

Also…
mehr als vier Monate nach meinem kurzen Abriss zu meiner unmittelbaren Lebensplanung muss ich leider mitteilen, dass ich nicht viel weiter gekommen bin seit dem. Gut, ein Umzug hat statt gefunden aber der betrifft mich nicht direkt, sonst alles beim alten. Leider gilt das auch für die Dinge hinter den Kulissen, aber das ist und bleibt ein anderes Thema.

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!


Was ich aber sagen kann ist, dass die angekündigte Fahrt nach Berlin und der dortige Sicherungseinsatz ein voller Erfolg waren. Nicht nur, dass ich nicht mit dem Motorrad nach Berlin fahren mußte durfte sondern bequem im Auto zum BMW Werk in Spandau um dort eine flammneue R1200R (mit 7km auf dem Tacho) zu übernehmen die mich dann zwei Tage und ein Rennen durch Berlin begleitet hat. Nein nicht nur das, es war überhaupt ein wunderbarer Ausflug. Eines der Highlights war dabei während des Radrennens die Fahrt über das Flugfeld in Tempelhof… das war einfach wow! Wenn Zeit gewesen wäre, ich hätte einfach angehalten und geguckt und wäre ein wenig vor Erfurcht erstarrt. Auch sonst war Berlin einfach toll, einfach Berlin eben.

Trotzdem werde ich wohl nach Köln ziehen, wenn jemand mein Voreifelbruchsteinhaus kauft also ran, bitte.

Kurzurlaub

Musée d' Orsay

Alt genug bin ich ja um mal einen spontanen Kurzurlaub zu machen und die Gelegenheit war günstig, sprich die Unterkunft in der Nähe der Stadt extrem sympatisch und auch noch sehr günstig. So konnte ich dann unter anderem Claude Monet “zu Hause” besuchen und das nächste mal fahr ich nach Giverny

Also…

…damit der geneigte Leser sich ein Bild von dem machen kann was mich im Moment und, wie ich befürchte noch eine ganze Weile umtreibt und sich somit im Zweifelsfalle auch hier niederschlagen wird so mich denn die Lust anwandelt…..

Things to Do:

  • Eine Wohnung in Düren suchen
  • Ein Haus verkaufen (Voreifel, Bruchstein, sehr gemütlich und nicht teuer)
  • Eine weitere Wohnung in Köln suchen (wenn Haus verkauft)
  • Zwei Umzüge inkl. Renovieren
  • Leben in der Stadt (Wenn Haus verkauft, Wohnung gefunden und umgezogen)

Mit ein bisschen Fantasie läßt sich daraus eine einigermaßen radikale Änderung der mittel- und langfristigen Lebensplanung ableiten, richtig. Ist halt so, kommt vor. Dies und das wie und warum wird, nur zur Beruhigung, nicht hier thematisiert werden, die verschiedenen Schritte aber schon. Warum? Weil ich es gerne in ein paar Jahren mal nachlesen will.

Dazu kommt übrigens noch ein Ausflug mit der Motorradstaffel (ach ja, Garage suchen habe ich oben vergessen) nach Berlin im Mai um auf Empfehlung des BDR und Wunsch des dortigen Veranstalters ein Profiradrennen abzusichern. Mal eben 1500km aber dafür Berlin.

Ein interessantes Jahr.

1-3-5-1-2-1-4-5-1-2

Es gibt im Fernsehen, wie auch sicher in anderen Bereichen mit ähnlicher Arbeitsweise, Jobs die, weil sie so beliebt sind, unter den Beteiligten quasi fest vergeben sind. Das heißt es gibt einen Stamm von sagen wir zwei Personen die es immer machen und ungefähr einer Person die immer einspringt wenn eine von den beiden anderen aus irgendeinem wichtigen Grund nicht an der Produktion teilnehmen kann. Erst wenn dieser Konstrukt aus irgendeinem Grunde lahmt, hat man als Aussenstehender die Chance mal einen Fuß in solch eine Produktion zu setzen. Das Schicksal eines “Freiberuflers” ist es erst recht auf solche Momente angewiesen zu sein um zum Zuge zu kommen.

Manchmal klappts.

Bild: Studio Zimmer Frei

Zimmer Frei!

Drei sehr schöne und lustige Tage Fernsehen machen.

Und natürlich wünscht man trotz allem keinem Kollegen etwas schlechtes, ernsthaft.

Link: Zimmer Frei auf WDR.de

16. Januar, o’biked is!

Es war wie immer: eine halbe Stunde fluchen bis 11,5kg Klamotten und Unterklamotten und Stiefel und Windkragen und alles um einen herum und an einen herangewuchtet sind, begleitet von der mehrfachen Frage nach dem Sinn und warum man(n) sich das antut. Dann setzt man den Helm auf den Kopf, sich selbst aufs Motorrad, drückt den Starter fährt ca 200m und…
Das Lächeln ist wieder da.

Was ein schöner Tag in der Eifel. Super Wetter, die Strassen zu 99% in hervorragendem Zustand (von den Löchern mal abgesehen), relativ viele aber doch nicht zu viele Gleichgesinnte unterwegs… toll. 90km Spaß und sich aufs Fahren konzentrieren statt z.B. an andere Dinge zu denken. Großartiges Hobby.

Foto: K am Rursee

Eat this, Bruchstrichfahrer.

@work

Foto: Regie C, (C): Monika Sandel

Nur um mal so einen Eindruck zu vermitteln (aka Strunzen) Die Morgenmagazinregie kurz vor dem Start… also ungefähr 33 23 Minuten vor dem Start. Natürlich sitzen da in Wirklichkeit noch ein Dutzend Leute mehr um einen herum. Das schöne Foto war gedacht um mit vielen anderen einen Flur im Funkhaus zu verschönern, hat dann aber, rein vom Bild her natürlich zu recht, das Rennen gegen ein Bild aus der Sportschauregie verloren.

Facebookler können das hier bewundern

Jahreswechsel

Nur zur allgemeinen Beruhigung:

  1. Ich werde nicht schreiben welche technischen, gesellschaftlichen oder sozialen Neuerungen, Veränderungen oder Überraschungen für mich das Jahr 2010 “geprägt” haben (und schon gar nicht was das mit mir gemacht hat)
  2. Ich werde auch nicht schreiben welche technischen, gesellschaftlichen oder sozialen Neuerungen, Veränderungen oder Überraschungen ich für 2011 erwarte (was bei Überraschungen auch irgendwie…)
  3. Und zum Jahreswechsel selber (aka Sylvester) schreib ich schon gar nichts.

Eat this, world!

Geht Doch!

Foto Weisse plus Schuss

Ich mußte erst in Köln in einen Ossi-Laden gehen um diesen grauenvollen Misstand zu beheben. Es ist zwar auch Kindl aber ich bin guter Hoffnung, dass es diesmal meine Anforderungen erfüllt.

Schade nur, dass der Sommer rum ist.

Partei ergreifen?

Zum zweiten mal innerhalb eines Jahres liegt vor mir der Antrag zur Aufnahme in eine Partei. Letztes Jahr war der Grundtenor noch orange, eine Flagge wehte im Logo und man war gegen Zensur im Internet. Den Antrag hatte ich sogar abgeschickt, per Email, aber er ist bei der Internetaffinen kleinen Partei irgendwie nicht angekommen.
Na gut, es hat nicht sollen sein. Im Nachhinein hält sich meine Trauer in Grenzen war doch nicht alles was die Piraten im Laufe der Zeit so von sich gegeben haben so ganz in meinem Sinne.
Der Antrag der heute vor mir liegt führte mich (konjunktiv!) zu einer der etablierten Parteien, die Farbe ist grün und die Hoffnung groß, dass die Partei im Falle einer wie auch immer gearteten Verantwortungsbeteiligung schnellst möglich diesen blödsinnigen, überflüssigen und Lobbygesteuerten Atomquatsch beenden.

Abgeschickt hab ich den Antrag noch nicht aber ausgefüllt… Gebühren zahlt Empfänger…

Das große Problem aber ist, mal ganz abgesehen von meiner persönlichen Entscheidung, die Tatsache dass Du und ich, wir alle keine wirkliche Chance haben vor dem nächsten Wahltermin irgendwas zu ändern. Das Volk hat nicht die Möglichkeit innerhalb von sechs Monaten nach der Wahl die Regierung zurück zu geben und zu sagen “ne, wissen sie, so hatte ich mir das ja nicht vorgestellt ich hätte gerne nochmal eine andere Wahl.” Geht nicht, leider. Da kann eher ein Bundesbänker versenkt werden als das das Volk die Regierung abwählen könnte.
Ja ja ich weiß, es ist das selbe Volk das eben diese Regierung…. aber wenn es seinen Fehler doch einsieht….

Untreue

Nein nein, keine Sorge… es kommt nix zwischenmenschliches. Es geht um die Treue Geräten oder Anwendungen gegenüber. Eigentlich bin ich nämlich recht treu. Vor Jahren hat mir mal Notepad++ gut gefallen und so nutze ich es immer noch, nur als Beispiel. Oder Firerfox… na gut, den nicht aber generell bin ich treu. Ich schätze Opensource sehr und springe auch gern auf etwas abwegige Züge (im Sinne von macht eben nicht jeder) und auch denen halte ich die Stange über mehrere Betas und Releases oder ähnliches, immer im Glauben an das Geniale in der einen Entwicklercrew. Geoshell war so ein Programm. Ein ziemlich genialer weil konfigurierbarer, kleiner und damit flotter Ersatz für die Windows Shell. Leider hat sich Geoshell mit dem Eintreffen von Vista quasi erledigt weil Vista einen nicht mehr so einfach an die Shell lassen wollte, der Entwickler keinen Bock auf Solokampf hatte, wie das so ist bei Opensource, und so ist das Projekt mehr oder weniger sanft entschlummert.

Um dann endlich zu sagen was ich sagen wollte… gerade habe ich mich von zwei derartigen Projekten entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten verabschiedet.
Speed!Box Logo Da wäre zuerst einmal Speedport2Fritz. Ein wirklich geniales Projekt mit dessen Hilfe man aus einer langweiligen und beschränkten T-Online Router Kiste, wie z.B. dem Speedport W 900V, eine fast 100%ige Fritzbox machen kann in dem Fall eine 7170. Ich habe verschiedentlich bereits darüber berichtet. Wie gesagt, es funktioniert super und ich bewundere da ganze sehr. Bis zu dem Tag an dem ich “nur mal eben™ ein Firmwareupdate gemacht habe mit dem Ergebnis, dass WLAN nicht mehr ging. Nachdem ich mein Familie einen Arbeitstag ohne Zugang zum Internet sitzen lassen mußte (WLAN spielt aus baulichen Gründen eine tragende Rolle im Haus) hatte ich die Nase voll und habe im nächstbesten Elektronikramschladen eine original Fritzbox 7270 erstanden. Ausgepackt eingeschaltet, kein WLAN. NAch einigem Suchen habe ich dann in einem Untermenü folgendes entdeckt:

WPS – Schnellverbindung
Um WLAN-Geräte einfach und sicher in Ihr WLAN-Funknetz einzubinden, können Sie WPS (Wi-Fi Protected Setup) nutzen.

Es war aktiviert. Ausgeschaltet und schon gabs WLAN. Offenbar kann meine etwas betagte WLAN Umgebung das halt nicht. Auf jeden Fall habe ich jetzt eine Fritzbox die ich mit einem Klick direkt per AVM updaten kann und die nebenbei auch noch einiges mehr kann als die pseudo 7170. Z.B. benutze ich sie auch als Basisstation für das häusliche Telefonnetz. Anrufbeantworter und Faxempfang konnte allerdings auch schon der getunte Speedport. Ich bin mir recht sicher, dass die, bzw. der Entwickler das Problem in den Griff kriegen wird, (wenn es denn nicht daran liegt, dass bei mir was durchgebrannt ist) aber es ist echt mühsam auf dem laufenden zu bleiben wenn der Support zum größeren Teil in einem Unterforum eines Forums über IP Telefonie und dann noch über mehrere Threads verteilt passiert. Ich werde es in jedem Fall im Auge behalten, vielleicht kann ich ja irgendwann den 900v als Repeater einsetzen.
Zweiter Abgang: Aurora. Aurora ist das aktuelle Projekt der Leute die auch Eeebuntu entwickelt haben, Engländer, nebenbei erwähnt. Die Idee ist, sich von Ubuntu als Basis zu trennen und statt dessen direkt auf Debian aufzusetzen und nebenbei auch noch nicht mehr nur für EeePC Netbooks sondern für alle da zu sein. Auch das hat ganz gut funktioniert und hat viele kleine Dinge die mir sehr gut gefallen. Was mir nicht so gut gefällt, was aber irgendwie auch meine persönliches Pech ist, ist die Tatsache, dass man für eine Neuinstallation inklusive Update ungefähr fünf Stunden braucht, da ungefähr 600MB an Updates anstehen und.. erwähnte ich, dass ich da wohne wo die Eifel anfängt und DSL aufhört?
Nachdem ich es irgendwie hinbekommen hatte innerhalb von ungefähr einer Woche das System drei mal in die Unbenutzbarkeit zu treiben (Gnome wollte nicht starten) beim letzten mal ganz bestimmt nur mit den automatischen Updates, ohne irgendwas schändliches installiert zu haben, ist mir auch da der Geduldsfaden gerissen und ich habe, der ct’ CD “Netbookbetriebssysteme” sei dank, Easy Peasy installiert. Der Name klingt für uns echt bescheuert aber es läuft und es funktionieren sogar auf Anhieb so Sachen wie Tethering per Bluetooth, für ein Netbook ja ganz praktisch, bei Aurora aber irgendwie schwierig. Wenn man bei EP die Netbookoberfläche abschaltet benimmt es sich auch wie ein ganz normales Ubuntu. Natürlich werde ich Aurora weiter im Auge behalten und wenn dann die Final endlich da ist denke ich nochmal über einen Versuch nach, versprochen.

Was gibt es sonst noch an Elektronews im Hause? Für meine kleine Auslandsreise neulich hab ich mir noch schnell eine Kamera zugelegt, eine Panasonic Lumix FS 10. (Panasonic hatte ich nämlich vorher schon mal und ich bin ja treu) bin allerdings etwas enttäuscht weil man den Bildern die 12MP nicht wirklich ansieht. Ich denke ich geh noch mal auf die Suche nach Ersatzakkus für die alte Powershot, deren 4MP Bilder sehen besser aus.

Oh und dann bin ich noch über ein ebay Angebot gestolpert und hab jetzt im Wohnzimmer einen Mediaplayer mit dem ich per LAN (resp. WLAN) Musik, Bilder und Videos von den im Haus versammelten PCs direkt auf den Fernseher streamen kann. Klappt erstaunlich gut angeblich macht das Teil sogar HDTV, ist damit aber so gut wie das einzige Gerät im Haus. Einen Wirklichen Nutzen…. aber hey, wer braucht den schon?

Und wenn Ihr nicht brav seid, erzähle ich noch von der Solargespeisten LED Lampe mit Bewegungsmelder in der Garage :-)

Immer das Kleingedruckte lesen!

Spätestens bei der Frage der freundlichen Hotlinemitarbeiterin “ja haben Sie denn Ihre Tarifinformationen nicht gelesen als Sie den Tarif abgeschlossen haben?” wird man dann innerlich ein wenig kleinlaut.
Aufgefallen war mir ein Punkt auf der Mobilfunkabrechnung:

Verbindungen von E-Plus ins E-Plus Netz
345. 22.06 17:14:24 E-Plus Hotline GT 9:00 17,9100

in Worten: Anruf bei der Hotline, neun Minuten 17,91 Euro

Also rief ich bei der Hotline an… Sonntags… ich hab ungefähr 5 Minuten lang Wartemusik gehört… Dann habe ich schließlich jemanden erreicht und im Brustton der Überzeugung auf den vermeintlichen Fehler hingewiesen. Antwort: “Ja, Sie haben einen Internettarif [...] da können Sie ja alles im Internet erledigen und brauchen nicht anzurufen” (sinngemäß) Der Anruf bei der Hotline kostet mich demnach 1,99 € pro Minute und zwar inklusive der Wartemusik.
Meinen heraufdrängenden Wutausbruch kappte die nach wie vor freundliche Mitarbeiterin mit dem Hinweis ich solle doch besser eine Beschwerdemail schreiben, die koste nix und ich bekäme auch eine Antwort, wenn ich mich weiter aufrege wird es nur noch teurer (das hat sie so nicht gesagt, ich fasse das nur mal zusammen)

Ist das echt legal, dass eine Firma die ja auch schon so an mir als Kunden verdient (wahrscheinlich nicht genug) schon zwei Euro (vier Mark, ich sags nur mal so) pro Minute kassiert ohne die geringste Gegenleistung zu erbringen von mäßiger Musik und mäßigen Informationen und der wiederholten Lüge dass es jetzt ganz schnell ginge mal abgesehen? Wenn ich jetzt nach viereinhalb Minuten keine Lust mehr gehabt hätte, hätte ich zehn Euro einfach so verbrannt, das kann doch nicht rechtens sein.

Im Übrigen habe ich noch Glück, bei der Webedition des Tarifs “zehnsation” zahlt man sogar 2,49 Euro pro Minute. Irgendwie steht jetzt, nach 12 Jahren, eplus bei mir auf der Kippe, schade dass ich keine Advocart habe.

Wie ist das denn bei den anderen Mobilfunkanbietern so geregelt?

Nachtrag um um Mistverständnissen vor zu beugen: es geht um Anrufe vom Eplus Handy aus. Ich weiß gar nicht was es kostet vom Festnetz aus an zu rufen, ist ja vielleicht sogar billiger ;)

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