Renntag

Gestern, am Tag der Deutschen Einheit wurde im Westfälischen wieder der Sparkassen Münsterland Giro gegeben, ein Tagesrennen für Radprofis. Wie schon in den vergangenen vier Jahren war die Motorradstaffel Köln mit am Start um die Strecke zu sichern und somit auch meine Wenigkeit auch zum vierten mal.

Ich will auch gar nicht mit großartigen Beschreibungen langweilen. Start war in Ahlen, das Ziel, wie immer, in Münster vor dem Schloss. Die Fahrt war ganz ok, mehr zu tun als letztes Jahr (Gottseidank) aber auch viel freie Fahrt, das Münsterland ist halt nicht so verwinkelt. Das Wetter war im Grunde auch in Ordnung, es hat nicht geregnet nur der Wind war lästig.
Neu war dieses Jahr mein GPS Tracker und somit kann ich dann jetzt statt mit Inhalten mit Statistik langweilen. Hier also mein Tag in Zahlen.

Zeit km what?
06:30 Wecker
07:50 Abfahrt
08:50 65 Treffen mit Kollegen in Köln, Franfurter Str.
09:10 65 Weiterfahrt nach Ahlen
10:40 199 Ankunft in Ahlen auf demMarktplatz
12:24 0 Start des Rennens
16:32 182 Für uns ist das Rennen zu Ende, die Radler müssen noch 5 Runden in Münster drehen.
16:33 Einfall ins “VIP Zelt”
18:10 0 Aufbruch zur Heimfahrt
20:30 193 Ankunft zu Hause
22:35 Tiefschlaf
  • Gefahrene km gesammt: 574
  • Höchstgeschwindigkeit An-/Abreise: 177km/h
  • Fahrzeit (Rennen): 3:05h
  • Standzeit (Rennen) 1:03h
  • Durchschnittsgeschwindigkeit im Rennen: 44 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit im Rennen: 162 km/h irgendwo auf der L586 zwischen Beckum und Wadersloh. Da es sich um eine abgesperrte Rennstrecke handelt mit vorne Polizei und hinten und ohne Gegenverkehr ist das durchaus legal und da wir beim Weg an die Spitze des Feldes ein Loch von bis zu fünf Minuten zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld zu überbrücken hatten auch legitim.
  • Fahrzeit (total): Sieben Stunden
  • Zeit in Motorradklamotten: 13 Stunden

2. Mai, 60.000

60.000km, gerade eingefahren

60.000km, gerade eingefahren

Heute auf dem Weg zum K-Eiffeltreffen. Vier Kilometer später hat der Tacho (und der Kilometerzähler) dann den Dienst quittiert, auf dem Treffen wurde ein defekter Tachogeber diagnostiziert und in den nächsten Tagen bekomme ich aus der Schweiz von einem Forumskollegen ein Ersatzteil geschickt, gegen Porto. Noch kurz eine Rechnung, bietet sich grade an: Als ich die K Ende Mai 2007 anmeldete, hatte sie 43.084km auf der Uhr, macht ca. 17.000 Kilometer in 23 Monaten. Das auf drei Hinter- und zwei Vorderreifen und mit ständig steigender Freude.

Wer braucht schon einen Tacho?

Heute war übrigens für mich kein Motorradtag. Ich habs eigentlich schon auf dem Weg zum Treffen gemerkt. Ich fühl mich dann nicht so wohl, es passt irgendwie nicht und wenns schlimm wird fang ich an die K um die Kurven zu tragen. So ein Tag war heute. Den Versuch eine Eiffeltour unter der Führung eines fliegenden Holländers habe ich nach ein paar Kilometern, mehr oder weniger ständig an meiner heutigen persöhnlichen Leistungsgrenze aufgegeben und mich statt dessen mit einem Kollegen der Motorradstaffel am Nürburgring getroffen und am Brünnchen ein wenig Langstreckenrennen geguckt.

Am Brünnchen

Am Brünnchen

Dan wieder zum Treffen, noch ein bisschen über Ks quatschen und dann heim ins Bettchen. Auf dem Heimweg ging der Tacho übrigens wieder zumindest zeitweise.

Staffellos

Sollte sich der eine oder die andere darüber wundern, daß ich dieses Jahr so wenig über gejagte Radfahrer schreibe… die Motorradstaffel entwickelt sich dieses Jahr für mich fast zum Totalausfall. Erst wird Rund um Köln im Schnee verweht, dann darf ich, während die Kollegen durch den Taunus kradeln, Frau de Mol bewundern und am Tag der Einheit statt der Flachheit des Münsterlandes, die…. also muß darf ich auch arbeiten. Aber ich beschwere mich ja gar nicht. Zum einen gibt es Feiertagszuschlag zum andern hält sich meine Motivation radelnde Apotheken zu begleiten dieses Jahr sowieso in gewissen Grenzen. Da trifft es sich doch gut, daß das einzige Rennen an dem ich dieses Jahr beteiligt war, das kleine sympathische Amateurrennen Köln-Schuld-Frechen war.

Nachtrag: Wider erwarten werde ich doch den Tag der Deutschen Einheit im schönen Münsterland verbringen in der Hoffnung das nur die Glocken läuten.

Abgebrochen

SchneepflugDas erste mal in fünf Jahren Motorradstaffel Köln habe ich einen Einsatz abgebrochen, bzw. bin gar nicht erst zum Startpunkt von Rund um Köln an der Bay Arena in Leverkusen gefahren. Ich hab es zwar versucht und bin um 7:30 los gefahren, und die Straßen waren auch (noch) gar nicht so problematisch, aber die Sichtverhältnisse waren eine Katastrophe. Ständig das Visier von außen verschneit, von innen beschlagen. Das macht keinen Spaß. Dazu kommt: langsam nach Lev. rollen ist das eine aber nachher zwischen Radlern umherwuseln unter diesen Bedingungen? Nein danke. Es ist besser für alle Beteiligten. So bin ich dann nach 40 Kilometern Irrfahrt wieder zu Hause angekommen.

Trotzdem schade.

Nachtrag: (12:40) Mittlerweile sind alle Rennen offiziell abgesagt worden. Gut, dass ich mich nicht weiter gequält habe.

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Noch ein Nachtrag: Die Webseite von Rund um Köln bzw. den dazu gehörigen Server hat es offenbar jetzt völlig nidergebrezelt. Ab Mittags gab es schon nur noch 500 Fehler (Server Error), jetzt ist es ganz seltsam. Vielleicht hat ja 1&1 den Stecker gezogen?
Nachnachtrag: Dienstag abend ist die Seite wieder da.

Alles gut gegangen

So geschafft, ein Argentinier hat gewonnen, aber da hatte ich schon eine Currywurst vor der Nase. Hat großen Spaß gemacht, ohne die Radfahre wäre es einfacher gewesen, die waren äußerst unkooperativ. Irgendwie verinnerlichen die nicht, dass wir deretwegen mit unseren Motorrädern an ihnen vorbei müssen. Dafür hab ich tatsächlich eine ganz liebe Freundin sammt Sippe am Streckenrand begrüßt.

Die BMW ist ganz prima gelaufen, hat großen Spaß gemacht. Auf dem Heimweg hab ich mal geguckt was so geht… Sie läuft als wäre sie auf der Straße festgeklebt, wirklich toll, nie ein ungutes Gefühl und bei 200 hatte ich dann auch mehr mit dem Wind zu kämpfen. Während des Rennens ist sie mir an ein paar Ecken hinten ein bißchen weggerutscht auf Dreck oder Fahrbahnmarkierungen, aber das war auch nie wirklich ein Problem. Schade, dass ich keine 11 kEuro übrig hab.

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(ja, ich bin auch drauf ;) )

Bauchkribbeln

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Morgen ist es wieder soweit, es gilt auf dem Motorrad sitzend, Radfahrer Rund um Köln zu “jagen”. Nein, natürlich nicht jagen…
Einen kleinen Einblick in unsere Tätigkeit gab der Kölner Stadtanzeiger letzten Samstag unter der schon mal sehr zutreffenden Überschrift: Nerven wie Drahtseile sind gefordert

Wenn am Ostermontag bei “Rund um Köln” wieder Tausende Zuschauer live die Radsportgiganten (…) verfolgen, dann gelten die Blicke und Zurufe vor allem den Stars (…). Aber in Erinnerung bleiben den Zuschauern bestimmt auch die waghalsigen Kameraleute auf den Motorrädern oder auch die Motorradstaffel der mobilen Streckensicherer, die wie bei Lützows verwegener Jagd mit ihren Warnwesten und scheinbar wildem Gehupe im Renngeschehen stecken. (…)
KStA 07.04.07

Freundlicherweise kriegen wir von einem freundlichen BMW Händler drei Maschinen gestellt und ich darf eine davon haben. Mal gucken, welche. Letztes Jahr in Münster hatte ich ja eine R1200GS, heute Abend weiß ich mehr.

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Edit
Die Auflösung:
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