Grimme Online Award | Preisträger

Jens Weinreich – Blog

Preis verliehen für Autorenschaft und Gesamtverantwortung

“don’t mix politics with games” lautet der Untertitel des Weblogs von Jens Weinreich. Und doch macht der profilierte Sportjournalist genau das: Hier werden keine Fußballergebnisse kommentiert oder sportliche Helden gefeiert. Jens Weinreich – der als freier Journalist sonst für Hörfunk und Print arbeitet – nutzt die Nische Internet, um über die Schnittstelle von Politik und Sport zu berichten. Und so kann der Nutzer in seinem Blog einen detaillierten Bericht aus dem Sportausschuss des Bundestags nachlesen oder sich über die Verwicklungen im Fifa-Exekutivkomitee informieren. Auch die vielen Kommentare belegen, dass der humorvoll-ironische Ton und die kenntnisreiche Themenwahl eine Lücke schließen, die der traditionelle Sportjournalismus hinterlässt.

Verantwortliche Person: Jens Weinreich (Autorenschaft und Gesamtverantwortung)

Internetadresse: jensweinreich.de

 

Begründung der Jury

Hey, wow, cool! Herzlichen Glückwunsch auch von dieser unbedeutenden Adresse hier. Aber überrascht bin ich nicht, Qualität setzt sich halt durch.

Hereingekommen per web von gekows posterous

"…Mischung aus Borniertheit, Uninformiertheit, technischem Desinteresse…"

Diese Mischung aus Borniertheit, Uninformiertheit, technischem Desinteresse, der guten Absicht, wenigstens “etwas” zu tun, Angst vor der BILD- Zeitung etc. fuehrte dazu, dass man weder die Expertenmeinungen noch die Meinungen von 134.000 Petentinnen und Petenten wenigstens in ihrer Mischung zur Kenntnis nahm oder nimmt. Weil es aber doch irgendwie seit ein paar Tagen komisch laeuft, gruendet man jetzt mit Brigitte Zypries wenigstens nachtraeglich noch einen Arbeitskreis.

Ein Kollege hat mir jetzt tatsaechlich geschrieben, er verstehe mich ueberhaupt nicht, wegen “dem bisschen Freiheit” im Internet die SPD verlassen zu koennen. Dieses Zitat belegt, wie weit die handelnde gesetzgeberische Generation tatsaechlich vom Problem weg ist und keinerlei Sensibilitaet dafuer entwickelt hat, was der systematische technische Aufbau von Zensurinfrastruktur fuer einen freien Staat tatsaechlich bedeuten kann oder bedeutet.

Mit freundlichen Gruessen
Joerg Tauss

Joerg Tauss auf abgeordnetenwatch.de zum Internetverständnis der Bundesparlamentarier. Das klingt so verdammt glaubhaft *seufz*

Hereingekommen per web von gekows posterous

T wie Theodor

Gestern habe ich einer freundlichen Dame in der Buchhaltung eines großen Hotels am Alexanderplatz in Berlin per Telefon einen Namen Buchstabiert: “… Paula, Richard, Emil, Siegfried, Theodor, Emil…” usw.
Heute kam dann (schon) das Fax an “Fa. Presdeigne…”
Soll ich jetzt einen Witz darüber machen was ich glaube aus welchem Deutschen Sprachraum die Dame stammen könnte?

Lydia zu Gast….

Die Nacht von Samstag auf Sonntag hab ich in den, um diese Uhrzeit total gemütlichen, Studios des WDR in Bocklemünd verbracht um mir selbige mit der zweiten langen “Was liest Du” Nacht um die Ohren zu hauen.
Das hat in der Tat viel mehr Spaß gemacht als zu erwarten war, immerhin waren wir nur alle halbe Stunde für 20 Minuten auf Sendung, aber eben diese waren doch immer wieder recht vergnüglich und interessant was natürlich zum einen Jürgen von der Lippe zu verdanken war, der auf seine Art eigentlich immer ein Fernseherlebnis ist, auf der anderen Seite aber auch Seinem Studiogast.
Lydia Herms, Leseratte, Buch- und alles mögliche Reporterin bei Sputnik, dem mdr Radioprogramm für die nicht mehr so ganz aber immer noch ziemlich jungen Hörer. Jedenfalls hat Lydia an Jürgens Seite eine sehr gute Figur gemacht hat und man hat ihr “das erste mal” nach spätestens 10 Minuten kaum noch angemerkt.

Ja und dann haben wir noch das Morgengrauen im, um diese Uhrzeit doch etwas gemütlicheren, Brauhaus em Keldenich verbracht und viel gequatscht über alles mögliche ausser Gott und der Welt.
War sehr, sehr nett.

[Lydia Herms hat bei Sputnik auch eine eigene Bücher-vorstellen-in-Web-Videos-Reihe "Lydias Lesestoff" in der sie Bücher an oft ungewöhnlichen Orten vorstellt. Sehr liebevoll und witzig dargeboten und produziert, einfach mal die Sputnik Seite danach durchstöbern, los jetzt!]

Life on Mars

Life on Mars

Life on Mars Bild: Kabel 1

Zufällig habe ich gerade mitbekommen, dass Kabel 1 tatsächlich die von mir sehr geschätze Britische Serie um den in das Jahr 1973 zurück verschlagenen Inspector in die zweite Staffel schickt. Zu sehen ab dem 27.6. immer Samstags kurz vor elf.

Zum Eingewöhnen werden die, vor zwei Jahren in Doppelfolgen unter Wert weggesendeten Folgen der ersten Staffel wiederholt. Heute (seit 0.00 Uhr) und morgen Nacht.

Wie gut, dass ich mir gerade die zweite Staffel auf DVD gekauft habe, im Original.

mehr dazu: Life on Mars auf gekow.net

2009-06-17 Ausmistung

Mein Webhoster nötigt mich, wahrscheinlich zu Recht, den Server aufzuräumen. Konkret geht es darum, dass ich zwar unbegrenzten Speicherplatz habe, aber doch bitte nicht mehr als 50.000 Einzeldateien. Wenn Ihr denkt das wäre viel…..
Ich war irgendwo bei 320.000 Dateien. Das ist zum größten Teil dem Umstand geschuldet, dass ich halt relativ viel gespielt aber wenig ausgemistet habe. Abgesehen davon, dass auf dem Server nicht nur gekow.net lagert, sondern auch photo.gekow.net und noch weiter “Kunden” Domains.
Lange Rede wenig Sinn, ich bin am löschen was das Zeug hält und falls irgendwas nicht mehr geht, bitte meckern. (Wozu hab ich denn ein Kontaktformular?)

Das Leben wie es sein sollte

Sitze eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn im Cafe Einstein am Gendarmenmarkt (schön) trinke einen Caffe Latte (lecker) und nutze den freien Internetzugang des Cafes (praktisch) um mit meinem schnuckeligen eeepc in meinen Mails und der Welt umher zu surfen. Die Sonne scheint, es könnte etwas wärmer sein, die Kollegen, egal ob ZDF oder frei sind alle nett, der Job verspricht anspruchsvoll aber nicht zu stressig zu werden… was will man mehr?
 
Und so geht es noch zweieinhalb Tage weiter :)

Hereingekommen per email von gekows posterous

Berlin, Abend 1

Es ist kurz vor 23 Uhr, ich sitze in meinem Hotelzimmer im 12. Stockund gucke auf die in grün beleuchtete Kaufhof Fassade und den Alex, wie der Berliner den Fernsehturm nennt (bloß nicht verwechseln mit dem Funkturm, der steht im Westen) Meinen ersten Berliner Abend habe ich letztendlich um die Ecke im Kino verbracht: Star Trek. Hat mir gut gefallen aber ich bin da ja auch eher unkritisch. Nette Schauspieler, netter Plot, viele schöne Anspielungen auf die Serie und mein Lieblingszitat war…. hmmm wenn ich das verrate…. na gut, ich
verkneiffs mir, bis alle ihn gesehen haben. Ein Tipp, es geht um die Abschiedsszene kurz vor Schluß.

Hereingekommen per email von gekows posterous

Ich bin dann mal da.

Nach einem nur leicht verspäteten Flug und einer kurzen Fahrt mit der BVG war ich schon nach 5 Stunden (ab Eifel) im vorgesehenen Hotel in der Friedrichstrasse. Leider haben die mich erst morgen erwartet und auch kein Zimmer mehr frei, also wurde ich für eine Nacht ausgelagert in ein Hotel am Alex. Hier ist nun die Fussläufigkeit zum Arbeitsort jetzt etwas weiter gefasst, aber morgen zieh ich ja wieder um. Ich weiß nicht wie ich das Gefühl vermitteln kann, aber ich fühl mich gut. Ich will nicht sagen, dass ich zu Hause wäre, das stimmt nicht aber irgendwie schon. Ich liebe diese Stadt. Ich liebe die Strassenbäume, die breiten Gehwehge, die großen Granitplatten und die kleinen Pflastersteine, die Sprache, die Menschen… ach ja…

 Aber Eifel ist auch sehr schön. Wäre einfach toll, wenn ich öfter zum Arbeiten her käme.

weitere Fotos von gekow

Viersternekarton

weitere Fotos von gekow

Auf kleine Fahrt

Morgen, so gegen 11:15 erhebe ich mich mit Hilfe der Lusthansa gen
Berlin um dort ein bisschen Geld zu verdienen, ein paar Bilder fliegen
zu lassen, Hintergründe zu malen und animieren und mal wieder zu Hause
zu sein. So lange, immerhin fünf Tage, war ich schon seit Jahren nicht
mehr in meiner Geburtsstadt. Ok, es wird bestimmt kein Urlaub, aber
ein kleines bisschen Freizeit wird schon drinn sein. Alles weitere
dann ab morgen von dort, per Netbook.

Hereingekommen per email von gekows posterous

Morgens, 7:30 Uhr in Deutschland

Richtige Bauarbeiter kennen keine Pfingstferien.

Hereingekommen per email von gekows posterous

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